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September 2011
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FINANZINFORMATION - Die Weltfinanzkrise spitzt sich zu
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Sehr geehrte Damen und Herren,
die Staatsverschuldung geht munter weiter. Die EZB kauft Staatsanleihen, also Schulden von Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und Italien, da diese an den Finanzmärkten keinen ausreichenden Kredit mehr bekommen. Am 5. September hatte die EZB bereits 129 Milliarden Euro dieser fast wertlosen Papiere angekauft. Das ist die Transferunion pur, da die Gemeinschaft der europäischen Staaten und damit auch Deutschland auf dem Umweg über die EZB für die Verbindlichkeiten anderer Länder haftet. Bei der Einführung des Euro war gerade dies vertraglich ausgeschlossen worden. Leider hält sich Niemand daran. So verspielt die Politik das Vertrauen der Menschen.
Die Folgen: Die Börsenkurse purzeln, die Ratingagenturen stufen die Kreditwürdigkeiten einzelnen Staaten drastisch herab, die Banken vertrauen einander nicht mehr, was dazu führt, dass man sich gegenseitig kein Geld mehr leiht. Das riecht in absehbarer Zeit nach Kreditklemme. Der Finanzsektor hat sich schon wieder von der Realwirtschaft abgekoppelt und in den Casinos wird weiter gespielt. Wir können darauf warten, dass auch die neue Blase irgendwann platzt. Josef Ackermann, Chef der Deutschen Bank, hält das Geschäftsmodell der Großbanken nicht mehr für nachhaltig tragfähig und der Präsident der Deutschen Sparkassenverbandes, Haasis, warnt vor den Folgen von Basel III für den deutschen Mittelstand.
Wir bewegen uns in einem Szenario, das beunruhigend ist!
In der Presse lesen wir täglich, wie gut die deutsche Wirtschaft läuft. In der Tat, die großen deutschen Aktiengesellschaften, die im Dax erfasst sind, stehen gut da und verfügen teilweise über mehr Liquidität als Schulden bei einer steigenden Eigenkapitalquote. Dies gilt leider nicht für den Mittelstand.
Die Sparkassen und VR-Banken rechnen für mittelständische Unternehmen mit Erschwernissen im Kreditgeschäft, insbesondere, wenn es um langfristige Finanzierungen geht.
Mein Rat: Überprüfen Sie kritisch Ihre augenblickliche Finanzlage. Räumen Sie der Liquiditätssicherung Priorität ein. Wenn Sie in absehbarer Zeit eine Investition zu finanzieren haben, sollten Sie bereits heute Vorsorge treffen. Bedenken Sie bei all Ihren geschäftspolitischen Entscheidungen, welche Auswirkungen das auf die Ratingeinstufung Ihres Unternehmens hat. Denn darauf wird es in Zukunft besonders ankommen.
Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie mich an 06123-900275, schicken Sie ein Fax 06123-900276 oder eine Mail an info@unternehmensbertaung-herke.de
Ich berate Sie gern.
Mit freundlichen Grüßen
Unternehmensberatung
Martin Dieter Herke
NB: Meine Beratungsleistungen werden öffentlich bezuschusst, wenn Ihr Unternehmen weniger als 50 Mio. € Jahresumsatz abwickelt. Bei einer allgemeinen Beratung erhalten Sie 1.500 € und bei einer Spezialberatung (bspw. Ratingberatung) ebenfalls 1.500 € Beratungskostenzuschuss. Der maximale Zuschuss liegt somit bei 3.000 €.
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