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Sanierungsberatung

Sanierungsberatung

Zusammen mit einem international erfahrenen Sanierungsfachmann, Diplom-Betriebswirt Dirk D. H. Hansen, biete ich Ihnen Sanierungsberatung nach IDW-Standard an.

Lesen Sie, welches Beratungskonzept wir praktizieren. Der nachfolgende Beitrag wurde im Fachmagazin AUTOHAUS veröffentlicht.

Erfolgreich sanieren durch das Zusammenspiel der Kräfte
> Sanierung im Automobilhandel

Krisen- und Sanierungsmanagement im Autohaus
Von Martin Dieter Herke und Dirk Hansen

Dass ein Autohaus in eine Krise gerät ist nichts Besonderes. Alle großen Automobil-Hersteller waren schon in der Krise. Die meisten sind unter Mitwirkung von externer Hilfe gestärkt daraus hervorgegangen. Das können auch die Handelspartner erreichen.

Je früher eine Krise erkannt und eingestanden wird, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit sie erfolgreich zu überwinden. Eine selbstkritische Betrachtungsweise ist gefragt. Krisen kommen nicht über Nacht. Der Prozess ist schleichend Das Ergebnis oftmals vernichtend.

Martin Dieter Herke und Dirk Hansen, das Beraterteam H&H, kennen solche Situationen. Sie wissen wie sich Krisen entwickeln, wo und wie sie anfangen und arbeiten gemeinsam mit den betroffenen Autohäusern daran, sie erfolgreich zu überwinden. Jammern, Klagen oder gar Verdrängen seitens der Betroffenen führt zu nichts. Analysieren, unverzüglich handeln, sich selbst und die Mitarbeiter motivieren, die anderen Beteiligten (Banken, Hersteller) einbinden. Das sind die Erfolgsstrategien.

Die bisherige Umsatz- und Ertragsentwicklung 2007 hat einer ganzen Reihe von Autohäusern zusätzliche Schwierigkeiten gebracht. Die Statistiken zeigen, dass sich für die Mehrheit der Betriebe die ohnehin schwierige Lage nochmals verschärft hat. Richtig problematisch wird es, wenn der Betrieb seine Kapitaldienstfähigkeit verliert, die Kreditlinien nicht mehr ausreichen und/oder aus einem positiven Eigenkapital Negativkapital wird. Jetzt reagieren die Banken – und zwar unangenehm. Die Existenz steht auf dem Spiel.

Ein Berater muss her - aber welcher?

Es ist höchste Zeit etwas Einschneidendes zu unternehmen. Klar ist, ändert sich nichts, wird die Insolvenz immer wahrscheinlicher. Es reift die Erkenntnis, dass es wohl am besten ist, wenn man sich Hilfe von Außen holt. Beratung muss her! Aber wer? Einer aus einer den großen, bekannten Agenturen oder vielleicht einen selbstständigen Unternehmensberater mit Spezialkenntnissen der Kfz-Branche, wo der Chef selbst kommt?

Wählen Sie einen Berater, der zu Ihrem Autohaus passt. Führen Sie Vorabgespräche und lassen Sie sich die Vorgehensweise erläutern. Achten Sie auch darauf, dass die „Chemie“ zwischen Ihnen und dem Berater stimmt. Sie haben einen steinigen Weg vor sich und Sie müssen ihn gemeinsam mit Ihrem bzw. Ihren Beratern gehen. Sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass Sie das Ziel „Gesundung des Unternehmens“ nur dann erreichen können, wenn es Ihren Beratern gelingt alle ins Boot zu holen. Das heißt auch, dass Ihnen keine „Lehrlinge“ geschickt werden dürfen, sondern ausschließlich kompetente Fachberater.

Dass ein qualifizierter Berater die jetzt notwendigen Maßnahmen besser steuern und durchsetzen kann als der Unternehmer selbst, liegt auf der Hand. Erstens kennt er sich in der Bewältigung von Krisensituationen besser aus, als der Unternehmer, der dies zum ersten Mal erlebt. Zweitens bestehen keine emotionalen Bindungen, die der Unternehmer zu Mitarbeitern und eigenen Vergangenheits-Entscheidungen hat.

Ein wichtiger Aspekt: Der oder die Berater sollten weder von einer Bank noch vom Hersteller „geschickt“ werden, sie sollten einzig und allein die Interessen des zu sanierenden Autohauses vertreten.


Sanierungsberatung durch H&H

Martin Dieter Herke, AUTOHAUS-Finanzexperte und Dirk Hansen, ein in der operativen Umsetzung international erfahrener Berater bilden ein gemeinsames Team. Beide verfügen über eine ausgeprägte Branchenerfahrung im Automobilhandel. H&H gehen mit keinem vorgefertigten Konzept, das über jeden Betrieb gestülpt wird, in eine Beratung, sondern erarbeiten immer ein speziell auf das konkrete Autohaus zugeschnittenes Sanierungskonzept. Jeder Betrieb ist anders, vor allen Dingen unterscheiden sich die dort handelnden Menschen. Die Motivation von Inhaber / Gesellschafter und Belegschaft hat im Regelfall wegen der eingetretenen Problemsituation rapide abgenommen. Es gilt also in erster Linie den unbedingten Willen zum Erfolg wieder herzustellen. H&H verfolgen grundsätzlich nicht das Prinzip, ein radikales Kostensparprogramm zu verordnen und sich von möglichst vielen Mitarbeitern zu trennen. Herke & Hansen suchen nicht den kurzfristigen sondern den dauerhaften Erfolg für das Autohaus. Nur wenn dies vom Unternehmen akzeptiert wird, kommt es zur Beratung.

Selbstverständlich beginnt die Sanierungsberatung mit einer Kfz-spezifischen Ist-Analyse und gezielten Maßnahmen zur Sicherung der Zahlungsfähigkeit. Es werden Bankgespräche geführt. Gleichzeitig erfolgt jedoch die Information der Mitarbeiter über die Aufgabenstellung und Zielsetzung der Beratung via Betriebsversammlung und es beginnen Einzelgespräche mit der Belegschaft, um jeden einzelnen Mitarbeiter auf die Veränderungen vorzubereiten, von deren Notwendigkeit zu überzeugen und für die Umsetzung zu begeistern. An dieser Stelle trennt sich die Spreu vom Weizen. Das beste und schönste Konzept ist nutzlos, wenn es nicht von den Menschen umgesetzt wird.


Die 3 Beratungs-Phasen

Phase 1: Analyse des Ist-Zustands
Phase 2: Erstellung eines Maßnahmenplans
Phase 3: Unterstützung bei der Umsetzung des Sanierungsplans

Während der Analyse des Ist-Zustands erfolgen bereits Mitarbeiter- und Bankgespräche. Es ist keine Zeit zu verlieren. Marktposition und Marktchancen, Organisationsstand, Prozessabläufe, Qualifizierungsmaßnahmen, Kundenzufriedenheit und Marketingmaßnahmen etc. sind zu bewerten und bilden die Ausgangsposition für die Erstellung des Maßnahmenplans.

Dann geht es um finanzielle Sofortmaßnahmen, um die Führung von Bankverhandlungen, um Verhandlungen mit dem Hersteller. Überprüfung der Kostenstruktur und der einzelnen Betriebsbereiche. Es gilt Prozessabläufe und Betriebswirtschaft zu optimieren. Notwendige Instrumentarien (Finanzplan, Controlling, Risikomanagement usw.) sind zu implementieren. Finanzmittel sind zu besorgen (eventuell Mezzaninekapital, alternative Finanzierungen). Ermittlung von Sanierungsfähigkeit und Sanierungswürdigkeit. Die Ausarbeitung eines Sanierungskonzeptes nach IDW-Standard.

Danach kommt der wichtigste Teil: Die Umsetzung. Jetzt sollten sich die Berater nicht zurückziehen, sondern sich mit aller Kraft einbringen. Denn nur wenn der Maßnahmenplan auch wirklich umgesetzt wird, kann die Sanierung erfolgreich abgeschlossen werden. H&H unterstützen gerade in dieser Phase das Autohaus aktiv und begleiten es.

Ziel ist, dass die Beratung ständig abnimmt und das Unternehmen wieder ohne Beraterunterstützung arbeitet. Die Zeitspanne der Sanierungsberatung sollte zeitlich begrenzt sein. Aber auch nach Abschluss der Sanierungsphase stehen die H&H-Berater jederzeit zu aktiver Unterstützung oder auch nur zur Beantwortung von Fragen vor Ort zur Verfügung.

Sanierungsberatung:
So funktioniert das Zusammenspiel zwischen Beratern und Autohaus


Grafik :"So funktioniert das Zusammenspiel zwischen Beratern und Autohaus"

Die Hauptaufgaben der Berater:

» Guten Kontakt und offene Kommunikation zwischen allen Beteiligten herstellen.
» Eine klare und fundierte Analyse anfertigen.
» Sofortmaßnahmen zur Sicherung der Liquidität und vertrauensbildende
  Maßnahmen gegenüber Banken ergreifen.
» Gleichzeitig die Belegschaft mit einbeziehen und motivieren.
  Betriebsversammlung durchführen. Über die Zielsetzung der
  Beratung informieren.
» Klare Vereinbarungen mit Inhaber/Gesellschafter, Mitarbeitern, Banken
  und Hersteller treffen. Auf exakte Durchführung achten.
» Perspektiven entwickeln und plausibel darstellen
» In allen Bereichen Umsetzungshilfen geben.
» Erfolgsorientiertes Mitarbeiter-Vergütungssystem kommunizieren und einführen.
» Bilanzrisiken ermitteln, gegenüber Banken und Hersteller offen legen
  und bereinigen.
» Bankverhandlungen führen. Ziel: Dauerhafte Stabilisierung der Finanzen.
» Einführung von regelmäßiger Unternehmensplanung, Controlling,
  Risikomanagement, Reporting etc.
» Aktive Begleitung des Betriebes während der gesamten Sanierungsphase
» Kultur von Wahrheit, Offenheit und erfolgsorientierter Zusammenarbeit
  praktizieren.

ALLE müssen bereit sein an der Sanierung aktiv mitzuwirken. Inhaber/Gesellschafter müssen vorangehen. Sie müssen als erste einen sichtbaren Beitrag leisten. Ist dies der Fall, werden auch die Mitarbeiter folgen - und die Banken - und der Hersteller. So gelingt eine Sanierung!

Dirk Hansen Martin Dieter Herke

Dirk D.H. Hansen,
Dipl.-Betriebswirt

Carl-Isenmann-Straße 4
77723 Gengenbach

Telefon 07803-928240
E-Mail: info@DHIC.de


Martin Dieter Herke

Im Krautacker 14
65346 Eltville

Telefon 06123-900275
E-Mail:
info@unternehmensberatung-herke.de

Krisen- und Sanierungsmanagement im Autohaus

Martin Dieter Herke verfügt über mehr als 25 Jahre Erfahrung in der Beratung von
Kfz-Handelsunternehmen.

Beratungs-Bausteine

Analyse des Ist-Zustands

1. Phase
Anfertigung einer kfz-spezifischen Unternehmensanalyse ähnlich einem Rating mit Hard und Soft facts als Beurteilungs- und Bewertungsgrundlage (gleicher Informationsstand wie Bank)
Ermittlung der Finanz- und Liquiditätssituation und des aktuellen Liquiditätsbedarfs
Überprüfung der Bilanzstruktur und eventueller Bilanzrisiken (Überschuldung, Bewertungsrisiken etc.)
Darstellung der Bankverbindungen einschließlich aller bestehenden Finanzierungen in punkto Konditionen und Sicherheiten
Rentabilitätsentwicklung von Einzelbereichen (NW, GW, ET, Service etc.)
Ermittlung von vorhandenem Verbesserungspotenzial aus eigener Kraft

2. Phase
Bewertung von Management/Personal
Aufbau- und Ablauforganisation/Organigramm
Ausbildungs- und Qualifizierungsstand
Operative Prozessabläufe
Vertragliche Bindungen/Erfüllung von Standards
Marktposition
Kundenzufriedenheit
Marketingmaßnahmen
Unternehmensleitbild

Maßnahmenplan
Finanzielle Sofortmaßnahmen, Verbesserung der Liquidität (Tilgungsstreckung, Tilgungsaussetzung, Bestandsabbau, Forderungsabbau,)
Führung von Bankverhandlungen mit den Zielen, Sicherung der Liquidität und Begleitung der Sanierungsmaßnahmen
Veräußerung nicht benötigter Vermögenswerte (Unternehmensbewertung)
Optimierung/Schließung von Betriebsstätten (Standortkonzept)
Maßnahmen zur Kostensenkung (Personalkosten, Flexibilisierung, Sachkosten etc.)
Konkrete Maßnahmenplanung für die einzelnen Betriebsbereiche. (Umsatzziele, Erlösziele, Kosten, Deckungsbeiträge etc.) für NW, GW, ET, Service etc.
Zusatzumsätze generieren (Finanzdienstleistungen etc.)
Optimierung von Prozessabläufen
Einführung von Controlling, Risikomanagement (Frühwarnsystem), Reporting
Bilanzmaßnahmen (Bewertungsfragen, stille Reserven, Bilanzplanung)
Finanzierungsmaßnahmen (Alternative Finanzierungen, Mezzaninekapital, Beteiligungskapital, Bankfinanzierungen, Fördermittel, Zinsmanagement, Sicherheiteneinsatz etc.)
Finanzplan, Rentabilitätsvorschaurechnung, Planbilanz, Businessplan
Umsetzbarkeit der Planungen prüfen, beurteilen und darstellen
Prüfung/Feststellung der Sanierungsfähigkeit
Bankengerechte Formulierung des kompletten Sanierungsplans

Umsetzung des Sanierungsplans
Feinplanung (Wer, was, wann, wie?)
Maßnahmenmanagement zur Umsetzung
Kontrollmechanismen
Eventuell Interimsmanagement (Gesamtunternehmen/Teilbereiche)


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Haftungsausschluss